Die Zornbörse ist ein temporär geöffnetes Aktienbüro in dem man Aktienpakete eröffnen und fremde Aktien zeichnen kann. Als Stammkapital akzeptiert die Zornbörse ausschließlich Zorn. In einem persönlichen Gespräch mit einem Zornanalysten geben Interessenten Ihre Zorngeschichte auf. (“Ich bin zornig auf … weil …”) Hält diese einer allgemeinen Prüfung stand, bekommt der Einreicher eine Stammaktie zu seinem Aktienpaket ausgestellt. Diese weist ihn als Stamminhaber aus. Andere Aktionäre können einen Anteil des Aktionpakets zeichnen indem sie einen Transformationsvorschlag bei unserem Experten für Zorntransformation einreichen. (“Ich schlage vor, dass du …”) Wird dieser für gültig erklärt und freigegeben erhält der Aktionär einen Anteilsschein und der Wert der Aktie steigt dank des eingereichten Transformationsvorschlags.
In Zusammenarbeit mit Andreas Liebmann, Autor und Performer.
Bisherige Öffnungszeiten des Büros:
2007 homobellicus, intern. Ausstellung für zeitgenössische Kunst Berlin
2007 at.tension Theater- und Performancefestival, Müritz
